Tarifvertrag tv weiterbildung

Im PH-Bereich gibt es im Vergleich zu den anderen tertiären Einrichtungen kaum Verhaltenskodizes. Einige PHs haben jedoch eine oder mehrere „Leitlinien“, die die Grundlage ihrer pädagogischen Arbeit bilden (Beispiele: Richtlinien der PH Vorarlberg, Ethikkodex der PH Salzburg). Die öffentlichen Fachhochschulen für Lehrerbildung (PHs) sind Einrichtungen des Bundes. Sie unterliegen daher der Aufsicht des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF). Die Personalarbeit, zum Beispiel auch die Personalplanung, wird daher nicht vollständig autonom von der jeweiligen PH durchgeführt. Sie wird im Wesentlichen vom Rektorat in Absprache mit dem BMBWF durchgeführt. Die Grundlagen werden wie folgt geschaffen: Forscher schließen in der Regel einen Arbeitsvertrag mit einer Universität oder Forschungseinrichtung ab. Diese große Gruppe umfasst Doktoranden und Postdocs, aber auch Nachwuchsgruppenleiter. Das Gehalt der Forscher wird in einem Tarifvertrag festgelegt, der zwischen dem Arbeitgeber des öffentlichen Sektors und den Gewerkschaften ausgehandelt wird. Dies basiert entweder auf dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVoeD), der für bund und länderweit gilt, oder dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst in den einzelnen Bundesländern (TV-L). Ein Sonderfall ist Hessen, das nicht Mitglied der Tarifgemeinschaft der Länder ist und mit den Gewerkschaften, dem TV-H, einen eigenen Tarifvertrag abgeschlossen hat. Der von der jeweiligen Einrichtung gezahlte Satz ist in der Stellenausschreibung angegeben.

Innerhalb jeder Lohngruppe wird zwischen den Fürden jeweiligen Berufserfahrungsstufen unterschieden. Seit 2018 gelten für alle Tarifverträge sechs Erfahrungsstufen mit zunehmender Zeit auf jeder Ebene. Erfahrungsstufe 1 ist Anfängern in der jeweiligen Lohngruppe vorbehalten. Die Forscher erreichen nach nur einem Jahr Stufe 2, aber dieser Zeitraum muss innerhalb eines einzigen Arbeitsvertrags liegen. Auf der anderen Seite braucht die Forscher zehn Jahre, um Level 5 zu erreichen. Der Tarifvertrag (KV) für Mitarbeiter von Universitäten regelt die Gehaltsstruktur des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals. Alle Mitarbeiter werden je nach Art der im Arbeitsvertrag vereinbarten Tätigkeiten zu einer bestimmten Beschäftigungsgruppe hinzugefügt. Diese Klassifizierung wird von der Hochschulleitung auf der Grundlage der verfügbaren Qualifikationen durchgeführt. Für jede Beschäftigungsgruppe wird ein Bruttomonatsgehalt definiert, und unter diese Zahl geht nicht. Das tatsächliche Gehalt eines wissenschaftlichen oder künstlerischen Mitarbeiters wird zwischen dem Rektorat und dem betreffenden Mitarbeiter ausgehandelt. Für Lehrkräfte an Universitäten, die auf der Grundlage privatrechtlicher Verträge beschäftigt sind, beträgt der Urlaubsanspruch 30 Werktage (25 Arbeitstage oder fünf Wochen). Für Arbeitnehmer der Beschäftigungsgruppen A 1 und A 2 beträgt der Urlaubsanspruch laut Tarifvertrag 36 Werktage (30 Arbeitstage oder sechs Wochen).

Für alle Beschäftigten einer Universität erhöht sich der Urlaubsanspruch laut Tarifvertrag ab dem Kalenderjahr, in dem die Arbeitnehmer das 43. Lebensjahr erreichen, auf 28 Arbeitstage, wenn die Arbeitnehmer bereits sechs Jahre an der jeweiligen Hochschule beschäftigt sind, und auf 30 Arbeitstage bei einem Arbeitsverhältnis von zehn Jahren. Wie aus der obigen Tabelle hervorgeht, erhält ein Dozent mit Tarifvertrag nach einer bestimmten Zeit automatisch mehr Lohn. Für andere angestellte Dozenten gibt es keine verlässlichen Zahlen über das Verhältnis zwischen Berufsjahren und Verdienst. Die ver.di-Datenbank ermöglicht es Freiberuflern, eine grobe Schätzung der Entwicklung ihrer Gebühr vorzunehmen. Eine Auswertung der Daten von 196 Freiberuflern zeigt, dass die Gebühr mit zunehmender Erfahrung leicht steigt.

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